AGB

Allgemeine Lieferbedingungen für Kunden der Zell Systemtechnik GmbH


§ 1 Geltung


(1) Alle Lieferungen, Leistungen und Angebote der Zell Systemtechnik GmbH, 89584 Volkersheim 
(nachfolgend „Verkäufer“), erfolgen ausschließlich aufgrund dieser Allgemeinen Lieferbedingungen. 
Diese sind Bestandteil aller Verträge, die der Verkäufer mit seinen Vertragspartnern (nachfolgend auch 
„Auftraggeber“ genannt) über die von ihm angebotenen Lieferungen oder Leistungen schließt. Sie 
gelten auch für alle zukünftigen Lieferungen, Leistungen oder Angebote an den Auftraggeber, auch 
wenn sie nicht nochmals gesondert vereinbart werden. 
(2) Geschäftsbedingungen des Auftraggebers oder Dritter finden keine Anwendung, auch wenn der 
Verkäufer ihrer Geltung im Einzelfall nicht gesondert widerspricht. Selbst wenn der Verkäufer auf ein 
Schreiben Bezug nimmt, das Geschäftsbedingungen des Auftraggebers oder eines Dritten enthält oder 
auf solche verweist, liegt darin kein Einverständnis mit der Geltung jener Geschäftsbedingungen. 


§ 2 Angebot und Vertragsabschluss 


(1) Alle Angebote des Verkäufers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als 
verbindlich gekennzeichnet sind. Angebote des Verkäufers haben eine Gültigkeit von 14 Tagen ab 
Angebotsdatum, soweit im Angebot selbst keine abweichende Frist angegeben ist. Nach Ablauf dieser 
Frist erlöschen die Angebote automatisch. Bestellungen oder Aufträge kann der Verkäufer innerhalb 
von 14 Tagen nach Zugang annehmen.  
(2) Allein maßgeblich für die Rechtsbeziehungen zwischen Verkäufer und Auftraggeber ist der schriftlich 
geschlossene Kaufvertrag, einschließlich dieser Allgemeinen Lieferbedingungen. Dieser gibt alle 
Abreden zwischen den Vertragsparteien zum Vertragsgegenstand vollständig wieder. Mündliche 
Zusagen des Verkäufers vor Abschluss dieses Vertrages sind rechtlich unverbindlich und mündliche 
Abreden der Vertragsparteien werden durch den schriftlichen Vertrag ersetzt, sofern nicht jeweils 
ausdrücklich anders zwischen den Vertragsparteien vereinbart. 
(3) Ergänzungen und Abänderungen der getroffenen Vereinbarungen einschließlich dieser Allgemeinen 
Lieferbedingungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Mit Ausnahme von Geschäftsführern 
oder Prokuristen sind die Mitarbeiter des Verkäufers nicht berechtigt, von der schriftlichen Vereinbarung 
abweichende mündliche Abreden zu treffen. Zur Wahrung der Schriftform genügt die telekommunikative 
Übermittlung, insb. per Telefax oder per E-Mail. 
(4) Angaben des Verkäufers zum Gegenstand der Lieferung oder Leistung (z. B. Gewichte, Maße, 
Gebrauchswerte, Belastbarkeit, Toleranzen und technische Daten) sowie Darstellungen desselben 
(z. B. Zeichnungen und Abbildungen) sind nur annähernd maßgeblich, soweit nicht die Verwendbarkeit 
zum vertraglich vorgesehenen Zweck eine genaue Übereinstimmung voraussetzt. Sie sind keine 
garantierten Beschaffenheitsmerkmale, sondern Beschreibungen oder Kennzeichnungen der Lieferung 
oder Leistung. Handelsübliche Abweichungen und Abweichungen, die aufgrund rechtlicher Vorschriften 
erfolgen oder technische Verbesserungen darstellen, sowie die Ersetzung von Bauteilen durch 
gleichwertige Teile sind zulässig, soweit sie die Verwendbarkeit zum vertraglich vorgesehenen Zweck 
nicht beeinträchtigen. 
(5) Der Verkäufer behält sich das Eigentum oder Urheberrecht an allen von ihm abgegebenen 
Angeboten und Kostenvoranschlägen sowie dem Auftraggeber zur Verfügung gestellten Zeichnungen, 
Abbildungen, Berechnungen, Prospekten, Katalogen, Modellen, Werkzeugen und anderen Unterlagen 
und Hilfsmitteln vor. Der Auftraggeber darf diese Gegenstände ohne ausdrückliche Zustimmung des 
Verkäufers weder als solche noch inhaltlich Dritten zugänglich machen, sie bekannt geben, selbst oder 
durch Dritte nutzen oder vervielfältigen. Er hat auf Verlangen des Verkäufers diese Gegenstände 
vollständig an diesen zurückzugeben und eventuell gefertigte Kopien zu vernichten, wenn sie von ihm 
im ordnungsgemäßen Geschäftsgang nicht mehr benötigt werden oder wenn Verhandlungen nicht zum 
Abschluss eines Vertrages führen. Ausgenommen hiervon ist die Speicherung elektronisch zur 
Verfügung gestellter Daten zum Zwecke üblicher Datensicherung. 


§ 3 Preise und Zahlung 


(1) Die Preise gelten für den in den Auftragsbestätigungen aufgeführten Leistungs- und 
Lieferungsumfang. Mehr- oder Sonderleistungen werden gesondert berechnet. Die Preise verstehen 
sich in EUR ab Werk zzgl. Verpackung, der gesetzlichen Mehrwertsteuer, bei Exportlieferungen Zoll 
sowie Gebühren und anderer öffentlicher Abgaben. 
(2) Um die Abwicklung von Kleinstaufträgen zu ermöglichen, erhebt der Verkäufer einen 
Mindermengenaufschlag in Höhe des Differenzbetrages bis zum Mindestauftragswert in Höhe von EUR 
100,00. 
(3) Soweit den vereinbarten Preisen die Listenpreise des Verkäufers zugrunde liegen und die Lieferung 
erst mehr als vier Monate nach Vertragsschluss erfolgen soll, gelten die bei Lieferung gültigen 
Listenpreise des Verkäufers (jeweils abzüglich eines vereinbarten prozentualen oder festen Rabatts). 
(4) Rechnungsbeträge sind innerhalb von vierzehn Tagen ohne jeden Abzug zu bezahlen, sofern nicht 
etwas anderes schriftlich vereinbart ist. Maßgebend für das Datum der Zahlung ist der Eingang beim 
Verkäufer. Die Zahlung per Scheck ist ausgeschlossen, sofern sie nicht im Einzelfall gesondert 
vereinbart wird. Leistet der Auftraggeber bei Fälligkeit nicht, so sind die ausstehenden Beträge ab dem 
Tag der Fälligkeit mit 5 % p. a. zu verzinsen; die Geltendmachung höherer Zinsen und weiterer Schäden 
im Falle des Verzugs bleibt unberührt. 
(5) Die Aufrechnung mit Gegenansprüchen des Auftraggebers oder die Zurückbehaltung von Zahlungen 
wegen solcher Ansprüche ist nur zulässig, soweit die Gegenansprüche unbestritten oder rechtskräftig 
festgestellt sind oder sich aus demselben Auftrag ergeben, unter dem die betreffende Lieferung erfolgt 
ist. 
(6) Der Verkäufer ist berechtigt, noch ausstehende Lieferungen oder Leistungen nur gegen 
Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung auszuführen oder zu erbringen, wenn ihm nach Abschluss des 
Vertrages Umstände bekannt werden, welche die Kreditwürdigkeit des Auftraggebers wesentlich zu 
mindern geeignet sind und durch welche die Bezahlung der offenen Forderungen des Verkäufers durch 
den Auftraggeber aus dem jeweiligen Vertragsverhältnis (einschließlich aus anderen Einzelaufträgen, 
für die derselbe Rahmenvertrag gilt) gefährdet wird. 


§ 4 Lieferung und Lieferzeit 


(1) Lieferungen erfolgen ab FCA Rottenacker (Incoterms 2020). 
(2) Vom Verkäufer in Aussicht gestellte Fristen und Termine für Lieferungen und Leistungen gelten stets 
nur annähernd, es sei denn, dass ausdrücklich eine feste Frist oder ein fester Termin zugesagt oder 
vereinbart ist. Sofern Versendung vereinbart wurde, beziehen sich Lieferfristen und Liefertermine, 
sofern nicht ausdrücklich von uns anders angegeben, auf den Zeitpunkt der Übergabe an den Spediteur, 
Frachtführer oder sonst mit dem Transport beauftragten Dritten. 
(3) Der Verkäufer kann – unbeschadet seiner Rechte aus Verzug des Auftraggebers – 
vom Auftraggeber eine Verlängerung von Liefer- und Leistungsfristen oder eine Verschiebung von 
Liefer- und Leistungsterminen um den Zeitraum verlangen, in dem der Auftraggeber seinen 
vertraglichen Verpflichtungen dem Verkäufer gegenüber nicht nachkommt. 
(4) Der Verkäufer haftet nicht für Unmöglichkeit der Lieferung oder für Lieferverzögerungen, soweit 
diese durch höhere Gewalt oder sonstige, zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses nicht vorhersehbare 
Ereignisse (z. B. Betriebsstörungen aller Art, Schwierigkeiten in der Material- oder Energiebeschaffung, 
Transportverzögerungen, Streiks, rechtmäßige Aussperrungen, Mangel an Arbeitskräften, Energie oder 
Rohstoffen, Schwierigkeiten bei der Beschaffung von notwendigen behördlichen Genehmigungen, 
Pandemien oder Epidemien, behördliche Maßnahmen oder die ausbleibende, nicht richtige oder nicht 
rechtzeitige Belieferung durch Lieferanten trotz eines vom Verkäufer geschlossenen kongruenten 
Deckungsgeschäfts) verursacht worden sind, die der Verkäufer nicht zu vertreten hat. Sofern solche 
Ereignisse dem Verkäufer die Lieferung oder Leistung wesentlich erschweren oder unmöglich machen 
und die Behinderung nicht nur von vorübergehender Dauer ist, ist der Verkäufer zum Rücktritt vom 
Vertrag berechtigt. Bei Hindernissen vorübergehender Dauer verlängern sich die Liefer- oder 
Leistungsfristen oder verschieben sich die Liefer- oder Leistungstermine um den Zeitraum der 
Behinderung zzgl. einer angemessenen Anlauffrist. Soweit dem Auftraggeber infolge der Verzögerung 
die Abnahme der Lieferung oder Leistung nicht zuzumuten ist, kann er durch unverzügliche schriftliche 
Erklärung gegenüber dem Verkäufer vom Vertrag zurücktreten. 
(5) Der Verkäufer ist nur zu Teillieferungen berechtigt, wenn 
• die Teillieferung für den Auftraggeber im Rahmen des vertraglichen Bestimmungszwecks 
verwendbar ist, 
• die Lieferung der restlichen bestellten Ware sichergestellt ist und 
• dem Auftraggeber hierdurch weder erheblicher Mehraufwand noch zusätzliche Kosten 
entstehen (es sei denn, der Verkäufer erklärt sich zur Übernahme dieser Kosten bereit). 
(6) Gerät der Verkäufer mit einer Lieferung oder Leistung in Verzug oder wird ihm eine Lieferung oder 
Leistung, gleich aus welchem Grunde, unmöglich, so ist die Haftung des Verkäufers auf Schadensersatz 
nach Maßgabe des § 8 dieser Allgemeinen Lieferbedingungen beschränkt. 


§ 5 Erfüllungsort, Versand, Verpackung, Gefahrübergang, Abnahme 


(1) Erfüllungsort für alle Verpflichtungen aus dem Vertragsverhältnis ist 89616 Rottenacker, soweit 
nichts anderes bestimmt ist. Schuldet der Verkäufer auch die Installation, ist Erfüllungsort der Ort, an 
dem die Installation zu erfolgen hat. 
(2) Die Versandart und die Verpackung unterstehen dem pflichtgemäßen Ermessen des Verkäufers. 
(3) Die Gefahr geht, sofern Versand der Ware vereinbart ist und der Verkäufer nicht Transport oder 
Installation übernommen hat, spätestens mit der Übergabe des Liefergegenstandes (wobei der Beginn 
des Verladevorgangs maßgeblich ist) an den Spediteur, Frachtführer oder sonst zur Ausführung der 
Versendung bestimmten Dritten auf den Auftraggeber über. Verzögert sich der Versand oder die 
Übergabe infolge eines Umstandes, dessen Ursache beim Auftraggeber liegt, geht die Gefahr von dem 
Tag an auf den Auftraggeber über, an dem der Liefergegenstand versandbereit ist und der Verkäufer 
dies dem Auftraggeber angezeigt hat. 
(4) Lagerkosten nach Gefahrübergang trägt der Auftraggeber. Bei Lagerung durch den Verkäufer 
betragen die Lagerkosten 0,25 % des Rechnungsbetrages der zu lagernden Liefergegenstände pro 
abgelaufene Woche. Die Geltendmachung und der Nachweis weiterer oder geringerer Lagerkosten 
bleiben vorbehalten. 
(5) Die Sendung wird vom Verkäufer nur auf ausdrücklichen Wunsch des Auftraggebers und auf dessen 
Kosten gegen Diebstahl, Bruch-, Transport-, Feuer- und Wasserschäden oder sonstige versicherbare 
Risiken versichert. 
(6) Soweit eine Abnahme stattzufinden hat, gilt die Kaufsache als abgenommen, wenn 
• die Lieferung und, sofern der Verkäufer auch die Installation schuldet, die Installation 
abgeschlossen sind, 
• der Verkäufer dies dem Auftraggeber unter Hinweis auf die Abnahmefiktion nach diesem § 5 (6) mitgeteilt und ihn zur Abnahme aufgefordert hat, 
• seit der Lieferung oder Installation zehn Werktage vergangen sind oder der Auftraggeber mit 
der Nutzung der Kaufsache begonnen hat (z. B. die gelieferte Anlage in Betrieb genommen 
hat) und in diesem Fall seit Lieferung oder Installation zehn Werktage vergangen sind und 
• der Auftraggeber die Abnahme innerhalb dieses Zeitraums aus einem anderen Grund als 
wegen eines dem Verkäufer angezeigten Mangels, der die Nutzung der Kaufsache unmöglich 
macht oder wesentlich beeinträchtigt, unterlassen hat. 


§ 6 Gewährleistung, Sachmängel 


(1) Die Gewährleistungsfrist beträgt ein Jahr ab Lieferung oder, soweit eine Abnahme erforderlich ist, 
ab der Abnahme. Diese Frist gilt nicht für Schadensersatzansprüche des Auftraggebers aus der 
Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder aus vorsätzlichen oder grob fahrlässigen 
Pflichtverletzungen des Verkäufers oder seiner Erfüllungsgehilfen, welche jeweils nach den 
gesetzlichen Vorschriften verjähren. 
(2) Die gelieferten Gegenstände sind unverzüglich nach Ablieferung an den Auftraggeber oder an den 
von ihm bestimmten Dritten sorgfältig zu untersuchen. Sie gelten hinsichtlich offensichtlicher Mängel 
oder anderer Mängel, die bei einer unverzüglichen, sorgfältigen Untersuchung erkennbar gewesen 
wären, als vom Käufer genehmigt, wenn dem Verkäufer nicht binnen sieben Werktagen nach 
Ablieferung eine schriftliche Mängelrüge zugeht. Hinsichtlich anderer Mängel gelten die 
Liefergegenstände als vom Käufer genehmigt, wenn die Mängelrüge dem Verkäufer nicht binnen sieben 
Werktagen nach dem Zeitpunkt zugeht, in dem sich der Mangel zeigte; war der Mangel bei normaler 
Verwendung bereits zu einem früheren Zeitpunkt offensichtlich, ist jedoch dieser frühere Zeitpunkt für 
den Beginn der Rügefrist maßgeblich. Auf Verlangen des Verkäufers ist ein beanstandeter 
Liefergegenstand frachtfrei an den Verkäufer zurückzusenden. Bei berechtigter Mängelrüge vergütet 
der Verkäufer die Kosten des günstigsten Versandweges; dies gilt nicht, soweit die Kosten sich erhöhen, 
weil der Liefergegenstand sich an einem anderen Ort als dem Ort des bestimmungsgemäßen 
Gebrauchs befindet. 
(3) Bei Sachmängeln der gelieferten Gegenstände ist der Verkäufer nach seiner innerhalb 
angemessener Frist zu treffenden Wahl zunächst zur Nachbesserung oder Ersatzlieferung verpflichtet 
und berechtigt. Im Falle des Fehlschlagens, d. h. der Unmöglichkeit, Unzumutbarkeit, Verweigerung 
oder unangemessenen Verzögerung der Nachbesserung oder Ersatzlieferung, kann der Auftraggeber 
vom Vertrag zurücktreten oder den Kaufpreis angemessen mindern. 
(4) Beruht ein Mangel auf dem Verschulden des Verkäufers, kann der Auftraggeber unter den in § 8 
bestimmten Voraussetzungen Schadensersatz verlangen. 
(5) Bei Mängeln von Bauteilen anderer Hersteller, die der Verkäufer aus lizenzrechtlichen oder 
tatsächlichen Gründen nicht beseitigen kann, wird der Verkäufer nach seiner Wahl seine 
Gewährleistungsansprüche gegen die Hersteller und Lieferanten für Rechnung des Auftraggebers 
geltend machen oder an den Auftraggeber abtreten. Gewährleistungsansprüche gegen den Verkäufer 
bestehen bei derartigen Mängeln unter den sonstigen Voraussetzungen und nach Maßgabe dieser 
Allgemeinen Lieferbedingungen nur, wenn die gerichtliche Durchsetzung der vorstehend genannten 
Ansprüche gegen den Hersteller und Lieferanten erfolglos war oder, bspw. aufgrund einer Insolvenz, 
aussichtslos ist. Während der Dauer des Rechtsstreits ist die Verjährung der betreffenden 
Gewährleistungsansprüche des Auftraggebers gegen den Verkäufer gehemmt. 
(6) Die Gewährleistung entfällt, wenn der Auftraggeber ohne Zustimmung des Verkäufers den 
Liefergegenstand ändert oder durch Dritte ändern lässt und die Mängelbeseitigung hierdurch unmöglich 
oder unzumutbar erschwert wird. In jedem Fall hat der Auftraggeber die durch die Änderung 
entstehenden Mehrkosten der Mängelbeseitigung zu tragen. 
(7) Eine im Einzelfall mit dem Auftraggeber vereinbarte Lieferung gebrauchter Gegenstände erfolgt 
unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung für Sachmängel. 
(8) Eine Gewährleistung für Clips und Träger wird nur übernommen, sofern deren Montage fachgerecht 
durch den Verkäufer oder durch von ihm ausdrücklich beauftragte Fachbetriebe durchgeführt wird. 
Erfolgt die Montage durch den Kunden selbst oder durch Dritte ohne ausdrückliche Beauftragung durch 
den Verkäufer, so entfällt jegliche Gewährleistung für die Clips und Träger. Gleiches gilt, wenn durch 
unsachgemäßen Einsatz oder unsachgemäße Montage die Ebenheit oder Funktionalität der gelieferten 
Produkte beeinträchtigt wird. 


§ 7 Schutzrechte 


(1) Der Verkäufer steht nach Maßgabe dieses § 7 dafür ein, dass der Liefergegenstand frei von 
gewerblichen Schutzrechten oder Urheberrechten Dritter ist. Jeder Vertragspartner wird den anderen 
Vertragspartner unverzüglich schriftlich benachrichtigen, falls ihm gegenüber Ansprüche wegen der 
Verletzung solcher Rechte geltend gemacht werden. 
(2) In dem Fall, dass der Liefergegenstand ein gewerbliches Schutzrecht oder Urheberrecht eines 
Dritten verletzt, wird der Verkäufer nach seiner Wahl und auf seine Kosten den Liefergegenstand derart 
abändern oder austauschen, dass keine Rechte Dritter mehr verletzt werden, der Liefergegenstand aber 
weiterhin die vertraglich vereinbarten Funktionen erfüllt, oder dem Auftraggeber durch Abschluss eines 
Lizenzvertrages mit dem Dritten das Nutzungsrecht verschaffen. Gelingt dem Verkäufer dies innerhalb 
eines angemessenen Zeitraums nicht, ist der Auftraggeber berechtigt, von dem Vertrag zurückzutreten 
oder den Kaufpreis angemessen zu mindern. Etwaige Schadensersatzansprüche des Auftraggebers 
unterliegen den Beschränkungen des § 8 dieser Allgemeinen Lieferbedingungen. 
(3) Bei Rechtsverletzungen durch vom Verkäufer gelieferte Produkte anderer Hersteller wird der 
Verkäufer nach seiner Wahl seine Ansprüche gegen die Hersteller und Vorlieferanten für Rechnung des 
Auftraggebers geltend machen oder an den Auftraggeber abtreten. Ansprüche gegen den Verkäufer 
bestehen in diesen Fällen nach Maßgabe dieses § 7 nur, wenn die gerichtliche Durchsetzung der 
vorstehend genannten Ansprüche gegen die Hersteller und Vorlieferanten erfolglos war oder, bspw. 
aufgrund einer Insolvenz, aussichtslos ist. 


§ 8 Haftung auf Schadensersatz wegen Verschuldens 


(1) Die Haftung des Verkäufers auf Schadensersatz, gleich aus welchem Rechtsgrund, insb. aus 
Unmöglichkeit, Verzug, mangelhafter oder falscher Lieferung, Vertragsverletzung, Verletzung von 
Pflichten bei Vertragsverhandlungen und unerlaubter Handlung ist, soweit es dabei jeweils auf ein 
Verschulden ankommt, nach Maßgabe dieses § 8 eingeschränkt. 
(2) Der Verkäufer haftet nicht im Falle einfacher Fahrlässigkeit seiner Organe, gesetzlichen Vertreter, 
Angestellten oder sonstigen Erfüllungsgehilfen, soweit es sich nicht um eine Verletzung 
vertragswesentlicher Pflichten handelt. Vertragswesentlich sind die Verpflichtung zur rechtzeitigen 
Lieferung und Installation des Liefergegenstands, dessen Freiheit von Rechtsmängeln sowie solchen 
Sachmängeln, die seine Funktionsfähigkeit oder Gebrauchstauglichkeit mehr als nur unerheblich 
beeinträchtigen, sowie Beratungs-, Schutz- und Obhutspflichten, die dem Auftraggeber die 
vertragsgemäße Verwendung des Liefergegenstands ermöglichen sollen oder den Schutz von Leib oder 
Leben von Personal des Auftraggebers oder den Schutz von dessen Eigentum vor erheblichen Schäden 
bezwecken. 
(3) Soweit der Verkäufer gem. § 8 (2) dem Grunde nach auf Schadensersatz haftet, ist diese Haftung 
auf Schäden begrenzt, die der Verkäufer bei Vertragsschluss als mögliche Folge einer 
Vertragsverletzung vorausgesehen hat oder die er bei Anwendung verkehrsüblicher Sorgfalt hätte 
voraussehen müssen. Mittelbare Schäden und Folgeschäden, die Folge von Mängeln des 
Liefergegenstands sind, sind außerdem nur ersatzfähig, soweit solche Schäden bei 
bestimmungsgemäßer Verwendung des Liefergegenstands typischerweise zu erwarten sind. Die 
vorstehenden Regelungen dieses Abs. 3 gelten nicht im Fall vorsätzlichen oder grob fahrlässigen 
Verhaltens von Organmitgliedern oder leitenden Angestellten des Verkäufers. 
(4) Im Falle einer Haftung für einfache Fahrlässigkeit ist die Ersatzpflicht des Verkäufers für 
Sachschäden und daraus resultierende weitere Vermögensschäden auf einen Betrag von EUR 
200.000,00 (in Worten: Euro zweihunderttausend) je Schadensfall beschränkt, auch wenn es sich um 
eine Verletzung vertragswesentlicher Pflichten handelt. 
(5) Die vorstehenden Haftungsausschlüsse und -beschränkungen gelten in gleichem Umfang 
zugunsten der Organe, gesetzlichen Vertreter, Angestellten und sonstigen Erfüllungsgehilfen des 
Verkäufers. 
(6) Soweit der Verkäufer technische Auskünfte gibt oder beratend tätig wird und diese Auskünfte oder 
Beratung nicht zu dem von ihm geschuldeten, vertraglich vereinbarten Leistungsumfang gehören, 
geschieht dies unentgeltlich und unter Ausschluss jeglicher Haftung. 
(7) Die Einschränkungen dieses § 8 gelten nicht für die Haftung des Verkäufers wegen vorsätzlichen 
Verhaltens, für garantierte Beschaffenheitsmerkmale, wegen Verletzung des Lebens, des Körpers oder 
der Gesundheit oder nach dem Produkthaftungsgesetz. 


§ 9 Eigentumsvorbehalt 


(1) Bis zum vollständigen Eingang aller Zahlungen verbleibt die Ware im Eigentum des Verkäufers. Bei 
Vertragsverletzungen des Käufers, einschließlich des Zahlungsverzugs, ist der Verkäufer berechtigt, die 
Ware zurückzunehmen. 
(2) Der Käufer hat die Ware pfleglich zu behandeln, angemessen zu versichern und, soweit erforderlich, 
zu warten. 
(3) Soweit der Kaufpreis nicht vollständig bezahlt ist, hat der Käufer den Verkäufer unverzüglich 
schriftlich davon in Kenntnis zu setzen, wenn die Ware mit Rechten Dritter belastet oder sonstigen 
Eingriffen Dritter ausgesetzt wird. 
(4) Der Käufer ist zur Weiterveräußerung der unter Eigentumsvorbehalt stehenden Ware im 
gewöhnlichen Geschäftsverkehr berechtigt. In diesem Falle tritt er jedoch bereits jetzt alle Forderungen 
aus einer solchen Weiterveräußerung, gleich ob diese vor oder nach einer evtl. Verarbeitung der unter 
Eigentumsvorbehalt gelieferten Ware erfolgt, an den Verkäufer ab. Unbeschadet dieser Befugnis, die 
Forderung selbst einzuziehen, bleibt der Käufer auch nach der Abtretung zum Einzug der Forderung 
ermächtigt. In diesem Zusammenhang verpflichtet sich der Verkäufer, die Forderung nicht einzuziehen, 
solange und soweit der Käufer seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommt, kein Antrag auf Eröffnung 
eines Insolvenz- oder ähnlichen Verfahrens gestellt ist und keine Zahlungseinstellung vorliegt. 
(5) Soweit die oben genannten Sicherheiten die zu sichernde Forderung um mehr als 10 % übersteigen, 
ist der Verkäufer verpflichtet, die Sicherheit nach dessen Auswahl auf Verlangen des Käufers 
freizugeben. 


§ 10 Schlussbestimmungen 


(1) Ist der Auftraggeber Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich
rechtliches Sondervermögen oder hat er in der Bundesrepublik Deutschland keinen allgemeinen 
Gerichtsstand, so ist Gerichtsstand für alle etwaigen Streitigkeiten aus der Geschäftsbeziehung 
zwischen dem Verkäufer und dem Auftraggeber nach Wahl des Verkäufers 89616 Rottenacker oder der 
Sitz des Auftraggebers. Für Klagen gegen den Verkäufer ist in diesen Fällen jedoch 89616 Rottenacker 
ausschließlicher Gerichtsstand. Zwingende gesetzliche Bestimmungen über ausschließliche 
Gerichtsstände bleiben von dieser Regelung unberührt. 
(2) Die Beziehungen zwischen dem Verkäufer und dem Auftraggeber unterliegen ausschließlich dem 
Recht der Bundesrepublik Deutschland. Das Übereinkommen der Vereinten Nationen über Verträge 
über den internationalen Warenkauf vom 11.4.1980 (CISG) gilt nicht. 
(3) Soweit der Vertrag oder diese Allgemeinen Lieferbedingungen Regelungslücken enthalten, gelten 
zur Ausfüllung dieser Lücken diejenigen rechtlich wirksamen Regelungen als vereinbart, welche die 
Vertragspartner nach den wirtschaftlichen Zielsetzungen des Vertrages und dem Zweck dieser 
Allgemeinen Lieferbedingungen vereinbart hätten, wenn sie die Regelungslücke gekannt hätten.